
Was 1998 als „Künstler für Künstler“- Label zwischen drei Berliner Musikbands startete, ist heute ein Texttonnetzwerk, das auf Veröffentlichungen und Veranstaltungen von und mit rund 400 Künstlern aus den Bereichen Musik, Literatur, bildende Kunst, Film und Performance setzen kann.
Der Name KOOK geht auf einen englischen Slangausdruck zurück: Kooks sind eher Spinner als Träumer. Auf der Suche nach eigenwilligen KünstlerInnen entstand neben dem Plattenlabel folgerichtig in 2000 auch eine fünfköpfige Redaktion für junge Literatur. Seitdem gibt KOOK Text und Ton eine Bühne, nicht selten eine gemeinsame.
Heute leiten die Berliner Autoren und Musiker Jan Böttcher, Bruno Franceschini und Alexander Gumz das Musikllabel KOOKmusic. Die Literaturredaktion KOOKread besteht aus den Autor/innen Jan Böttcher, Alexander Gumz, Karla Reimert, Daniela Seel und Uljana Wolf.
hast du den herd in der küche angelassen / oder was ist das für ein geruch?
Was meinen wir eigentlich, wenn wir Poesie sagen? Und wo findet das statt, wozwischen, woran? Mathias Traxlers Texte laden ein, sich gründlich umzusehen, umherzuschlendern, zu tollen, sich dabei ruhig mal das Knie anzustoßen.