Bruno Franceschini Band

Bruno Franceschini nennt seine Musik Salonpop. Sie  entspringt einem hinreißenden Arrangement zwischen Rom und Berlin, zwischen Chanson und Pop, Melancholie und Komik. In deutschen und italienischen Songs erzählen die fünf Musiker von großen und kleinen Unsicherheiten, von verstörtem Geldadel und den Turbulenzen liebesbedingter Hürdenläufe.

Jetzt ist aber endlich einmal Schluss mit dem Geiz. "Du kannst das alles haben" - so heißt die erste CD von Bruno Franceschini. In 13 Lieder singt er von verschobenen Aufbrüchen und tröstender Besessenheit, mal auf deutsch, mal auf italienisch, aber stets mit jubelnder Melancholie.

Denn auch wenn in der prallen Welt von "Du kannst das alles haben" ganz schön viel gelitten wird – Dompteur-Ehen zerbrechen, Omar Sharif wartet vergeblich im Vorstadtregen, und nicht einmal Dämonen kommen sonntags noch zu Besuch – so scheitert man dort immerhin zuverlässig auf allerhöchstem Niveau.

Und auch musikalisch wird auf "Du kannst das alles haben" wirklich alles andere als geknausert. Pop wie man ihn sich wünscht: vielfältig, leichtfüßig, ohrwurmig. Ob nun herzzerreißende Ballade, lässiger Reggae, Polka oder Tango – bei Bruno Franceschinis verspielten Arrangements möchte man immer Mitschnippen, Tanzen und Wunderkerzen schwenken, und zwar am liebsten gleichzeitig. Wenn man schon kann, dann will man schließlich auch alles haben.

 "Große Popmusik mit 'un poco' Kleinkunstcharakter." (Westzeit)

"Die Texte sind von verspielter Intelligenz, sind leise-traurig und machen gute Laune." (taz)

"Unaufgeregt, aber mit hintergründigem Humor ist 'Du kannst das alles haben' eine erwachsene Pop-Platte mit großartigen Songs." (intro)