Offene Akkorde, die energiereichen, direkten Drums, die rythmusverstärkenden Bassläufe. So etwas wird der Hamburger Schule zugeschrieben. Der Mut zum textlichen Risiko, der freie Umgang mit Songstrukturen und die Integration verschiedenster Musiker und Stile in ein Album wird manchen an Berlin erinnern. Damit machen KOKON endgültig Schluss mit der musikalischen Regionalpolitik zwischen Berlin und Hamburg.

Auf dem im September 2003 erschienenen Album GENERATION produzierte Michael Mühlhaus, der jahrelang für Blumfeld spielte, Gäste sind Barbara Morgenstern oder Buddy Casino.

Kokon sind Sven Janetzko, Arne Ghosh und Gerd Bauder. Sie haben nach langer Zeit der Arbeit in Bands wie Paula (Arne), Barbara Morgenstern (Sven und Arne) oder DeLuny (Gerd) ein Debüt von enormer Reife eingespielt. ANspieltipp: Frankfurter Allee, Kokons Hymne auf die Großstadt.

KOKON - generation (2003)

"Generation ist gerade deshalb so gut, weil hier der Versuch gemacht wird, von Dingen zu erzählen, die man im Grunde nicht erklären kann." (Szene Hamburg)<br />